Freitag, 28. Februar 2014

Masterarbeit in Madrid!? (Sa, 15.02. - Fr, 21.02.2014)

Am Wochenende nach der Woche mit viele Aktivitäten, die wir noch machen wollten, bevor Roxani geht und ihrem Abschied, konnte ich es zu Hause ein bisschen ruhiger angehen und am Sonntag schafften es Lena und ich endlich zu skypen, das war schön!


Am Dienstag habe ich nun auch meine andere Abschluss-Aufgabe für einen Kurs fertig stellen können. Zu der Analyse des Jazzstückes habe ich eine tolle Aufnahme eines Konzertes gefunden, das ist echt der Wahnsinn, was die da mit ihren Instrumenten machen (Dizzy in Concert Havana). Mal sehen, was mein Dozent am Donnerstag sagt.

Am Mittwoch konnte ich dann einiges über Segovia und Avila herausfinden und wie, wann, wo usw. der Bus fährt. So langsam fühle ich mich wie ein Reiseunternehmen...

Am Donnerstag fragte der Dozent im Kurs dann tatsächlich, ob ich nicht Lust hätte, meine Aufgabe vorzustellen und war genauso wie ich begeistert von der Aufnahme ("immprressionannte..."). Danach konnte ich mit ihm auch über das Thema des anderen Kurses (heute nachmittag) mit ihm sprechen. Letzte Woche hatte ich ihn ja schon angesprochen, ob wir mal darüber sprechen können, um ein paar Ideen zu sammeln, da mich das Thema ziemlich interessiert und ich mir vorstellen könnte, damit etwas in meiner Masterarbeit zu machen. Das Gespräch war total super und am Liebsten würde ich mit ihm als Betreuer meine Masterarbeit schreiben. Als Zweit-Tutor könnte ich mir da gut den Prof. aus meinem anderen Kurs am Donnerstag vorstellen... Jajaa, schade, dass ich die beiden nicht mit nach Deutschland nehmen kann. Jetzt kann ich verstehen, wenn Leute ins Ausland gehen, um an einem bestimmten Ort ihre Arbeit zu schreiben (das war vorher, als ich mir die Schwedinnen in unserer Arbeitsgruppe der Bachelorarbeit in Physik angeguckt habe, noch anders...). Hier hätte ich einen superkompetenten Dozenten, mit dem ich mich auch noch persönlich verstehe, der weiß, was ich meine, wenn ich von den Sachen aus seinem Seminar spreche. Aber auf Spanisch möchte ich, glaube ich, nicht unbedingt meine Arbeit schreiben und so ne Kooperation spanisch-deutsch ist auch eher kompliziert. Nun gut, da werde ich mal Ausschau halten in Mainz und meinem Prof. hier in Madrid bei Fragen konsultieren, wenn ich tatsächlich dieses Thema in Angriff nehme. Außerdem will ich so langsam auch wieder mein Semester in Mainz wiederaufnehmen...

Danach hatte ich überraschenderweise die letzte Klasse vom Filmmusikkompositionskurs, denn der Prof. hat nächste Woche eine Konferenz. Ach schaade. In dieser Stunden haben wir nochmal viele Materialien bekommen und glücklicherweise hatte ich das Dokument zum Unterschreiben dabei.

Im anschließenden Filmmusik-Kurs habe ich dann natürlich Roxani vermisst und beim Vorlesen der Liste, schaute mich der Dozent auch ein wenig bedauernd an. Auf dem Weg nach Hause dachte ich an nächsten Donnerstag und daran, dass ich mich gar nicht verabschieden möchte...

Am Freitag suchte ich im Centro (Sol und Palacio) mit Álvaro zwei Caches und wir waren erfolgreich!














Währenddessen trafen wir auf eine Filmcrew, die gerade eine Szene drehte, die in Deutschland spielt, wie lustig. An den Straßennamen sollten sie noch arbeiten...


Und auf eine Mexikanergruppe am Plaza Puerta del Sol:

 
Danach wurden nochmal die letzten wichtigen Informationen über Segovia nochmal nachgeschaut und gepackt, damit es morgen früh losgehen kann.

Aktuell

Folgende Posts sind nun aktuell:
" In der Weihnachtsbäckerei... (Sonntag, 08.12.2014) "
und
" Vorbereitungen (09.12. - 12.12.2014) "
Morgen kommt wieder ein neuer Post, und zwar der von der letzten Woche.
P.S.: Von vor Weihnachten fehlen nur noch 3 Posts!!

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Kleine Aktualisierung (ein neues Bild - findet ihr es?) im Post
Besuch der Nationen (España-Deutschland-Schweiz-Italien) (17.-20.01.2014) ".

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Nun ist der Post von der Fahrt nach Toledo aktuell.
Hier der Link:
" Toledo (Samstag, 07.12.2014) "
(da soll sich mal einer beschweren, dass das hier unübersichtlich ist...)

Dienstag, 25. Februar 2014

Adios Roxani! (Do, 13.02., Fr, 14.02.2014)

Am Donnerstag Abend lud Roxani zu ihrer Despedida ein, denn am nächsten Tag fährt sie nach Barcelona und von dort aus zurück nach Hause nach Griechenland. Es war ein gemütlicher Abend, aber natürlich auch ein wenig traurig. Aber nicht ganz so schlimm, denn wir wollten uns am Freitag an ihrem Abfahrtsort nochmal verabschieden.



Am Plaza de Toros fuhr Roxani mit "Blabla-Car", der spanischen Mitfahrgelegenheit, los. Dort konnten wir dann auch noch schnell ein Bild mit unseren Abschiedsgeschenken machen. Ich habe eine Collage aus vielen Bildern von uns zusammengestellt und von Roxani bekam ich ein "Nostalgic-Radio" mit einem Bild von uns und einer CD mit Musik, die wir zusammen gehört hatten, sowie ein paar Aufnahmen aus unseren gemeinsamen Kursen.
 
Ich werd sie wohl in meinen letzten zwei Wochen hier vermissen, denn wir haben wirklich sehr viel miteinander gemacht und uns sehr gut verstanden. Schön, dass ich eine so gute Freundin hier kennenlernen konnte. Ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen in Griechenland oder Deutschland, darauf bin ich ich sehr gespannt, das werden wir in jedem Fall machen!
 
 



Montag, 24. Februar 2014

Rrrromántico! (Mo, 10.02. - Do, 13.02.2014)

Hui, meine zwei Mitbewohnerinnen ergriff an einem Abend das Kosmetik-Gen und ich fand sie im Wohnzimmer mit dem großen Nagellackschatz von Meriem vor. Ich konnte leider nicht mitmachen, da mein Gepäck für Granada noch gepackt werden wollte, aber das wollte ich doch festhalten. Die zwei meinten aber, sie wären nicht zurecht gemacht für ein Foto, deshalb versteckt:
 

Diese Woche ist Roxanis letzte Woche. Deshalb müssen wir noch so viel wie möglich unternehmen. Am Montag trafen wir uns zum Essen, denn die "100 Montaditos" hatten heute alle Montaditos für 50cent.
Dienstags habe ich meine Aufgabe für das Filmmusikseminar abgeschickt und bin gespannt, ob ich auch am Donnerstag schon vorstellen kann. Das wäre ja schön, denn Roxani stellt auch vor (es ist ja ihre letzte Stunde). Abends gingen wir in ein gemütliches Café, in dem der Kellner sogar ein bisschen Griechisch sprach. Für uns legte er extra "Griechischer Wein" als Coverversion von einer griechischen Band Locomondo auf (http://www.youtube.com/watch?v=Sr6zadGGoSw). Roxani würde den Titel im Übrigen folgendermaßen schreiben:




Am Mittwoch besuchten wir das kleine Museum der Hochschule, was antike Instrumente und ein bisschen Geschichte der Hochschule zeigt.
Eine gläserne Flöte:
 

Die Geige von Pable de Sarasate (berühmter spanischer Komponist, ehemaliger Schüler an der Hochschule; wie Manuel de Falla und Cristóbal Halffter) :
 












Die Gitarren haben alle unterschiedliche Gesichter:





Danach machten wir uns auf den Weg zum Museo Romaticismo (oder auch museo romantico oder noch besser: museo rrrrománnticoo) und entdeckten einen ungewöhlichen Spiderman:


Vor dem Museum warteten wir auf Anna; Álvaro, ein Komillitone aus einem meiner Kurse, dessen Idee das ganze eigentlich war, konnte letztendlich doch leider doch nicht mit.
Sehr rosa...:



Huch, das Bild hängt schief...
 

In diesem Raum steht eines der drei Klaviere auf der Welt, die die Seiten quer eingespannt haben (am Ende des Raumes):





Nach dem Museum genossen wir in "meiner" Pasteleria "La Mallorquina" mal wieder einen leckeren Kuchen. Diesmal ein Stück von "Banda de Manzana" (Apfelkuchen), Roxani ließ sich, so wie ich vorher, vom Anblick (und von meinem Schwärmen) des "Milhoja de Merengue" überzeugen:
 











Am Donnerstag stellte ich tatsächlich meine Analyse der Filmsequenz vor. Das war sehr locker, Roxani und ich saßen jeweils vorne, neben dem Dozenten, und stellten es quasi zusammen mit ihm vor (also nicht gleichzeitig sondern nacheinander). Auch sehr gemütlich war es, weil Roxani Pralinen mitgebracht hatte. Oje, ich will gar nicht an meinen letzten Donnerstag denken...

Freitag, 21. Februar 2014

Granada (Fr, 07.01. - So, 09.01.2014)

Dieses Wochenende geht es also nach Granada!
Die Karten für die Alhambra habe ich im Voraus schon gebucht und das Hostel ist auch reserviert, sowie die Busfahrkarten gekauft.
Um 07:00 Uhr in der Frühe fuhren wir mit dem Bus also los gen Andalusien.


Dort angekommen war auch gleich eine nette Frau an einem Schalter in der Bushalle, die wir nach einer Karte fragen konnten. Mit ihr diskutierte ich auch ein bisschen die Sehenswürdigkeiten und Erlebnismöglichkeiten aus, die ich vorher rausgesucht hatte und sie gab uns die Adresse vom Hostel. Leider stimmte diese nicht (wenigstens war die Richtung richtig) und so suchten wir erst einmal eine ganze Weile, bis wir die Touristinformation in der Nähe fanden und dort noch einmal nachfragten. Dort diskutierte ich dann nochmal ein bisschen über Sehenswertes in Granada, damit wir auch alles mitnehmen. Sie fragte uns auch, ob wir schon Karten hätten für die Alhambra und meinte "darf ich fragen, ob es einen Grund hat, warum wir die Alhambra in der Nacht besuchen wollen!?" - was war das denn für eine Frage!? Natürlich hat es einen Grund, sonst hätten wir uns das Ticket mit Kombination, einen Palast am Abend anschauen und den Rest am darauffolgenden Morgen, ja wohl nicht bestellt. Naja, sie meinte wohl, die Paläste wären ja das Tollste und in der Nacht sieht man ja nix, dann können wir ja immer noch nochmal eine Karte am nächsten Tag kaufen, wenn wir die Paläste bei Tageslicht sehen wollen. Ja ganz bestimmt geb ich nochmal 15 Euro aus... Wir wollen erstmal sehen, wies heute Abend ist.
Nach dem Einchecken ins Hostel ("die Tür ist kaputt, aber wir reparieren das diesen Nachmittag" jaja, sehmadannmal) wollten wir also die Kathedrale anschauen sowie die königliche Kapelle (Capilla Real) und den arabischen Bazar, bevor wir zur Alhambra fahren.

 
Der arabische Bazar hat mich an den Markt in Jerusalem erinnert. Es gab viele orientalische Decken, Teeserviers, Lämpchen usw. Natürlich alles viiiel kleiner und in fast jedem Laden hast du die gleichen Dinge gesehen und es war schon ziemlich touristisch. Aber dennoch schön.



In einem Buchladen nebenan entdeckte ich folgendes Kinderbuch:
Hier heißt Conni wohl Berta!
 
Die Kathedrale von außen:


 
Gegenüber der Kathedrale gab es einen tollen Laden, in dem man einen Tüte mit getrockneten Früchten und Nüssen selbst mischen kann. Auch Gewürze und Tee gab es dort in großer Auswahl.
 
Um die Ecke ebenfalls ein großes Angebot an Gewürzen. Ich hatte ja ein wenig die Befürchtung, dass was wegfliegen könnte bei dem Wind.
Aber alles machte ein orientalisch arabisches Flair, sehr cool.
Leider aber auch die Frauen, die dir ständig auf der Straße irgendein Kraut andrehen wollen ("Hier für dich, ein Geschenk" - Jaja, ein Geschenk....), die kenne wir ja schon aus Sevilla und Cordoba und leider auch aus dem Retiropark in Madrid.
 

Netter Musikladen, den man von weitem schon seine Flamencomusik anpreisen hört:
 
 
Die Kathedale überzeugte von innen dann nicht ganz so sehr, wie man von außen vermuten ließ. Das Design gefiehl mir nicht so sehr.




 
Aber es gab große Noten zum Mitsingen und eine Orgel an zwei Wänden jeweils nach zwei Seiten, interessant...:
 


 
"Siehst du dieses Licht!? Hast du es denn nicht gesehn!?!?"
 




Die Capilla Real war da ein bisschen interessanter. Dort findet man die Grabmäler der katholischen Könige (los reyes catolicos) Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragon (später König von Kastilien), die verantwortlich für die Entstehung des heutigen Spaniens (Vereinigung Kastliliens mit Aragon) und die Eroberung Granadas waren.
 
 
Diese schlüssellochförmigen Tore machen einfach ein schönes orientalisches Flair.
 




 
Mal wieder ein Laden mit Lämpchen, der Fluss Darro:
 

Während wir ein noch ein wenig durch die Gassen Granadas flanierten, stellte sich dann auch die Alhambra vor und wir konnten sie in wunderbaren Licht sehen. Leider hat die Zeit nicht mehr ausgereicht, um zum Mirador (Aussichtspunkt) zu gehen, denn wir wollten ja den Bus zur Alhambra bekommen.
 



Am Ticketschalter war ich gespannt, ob alles gut klappt mit dem Abholen der Karten. Nach einem kurzen Gespräch mit Papa, der mir die geforderte Kartennummer geben konnte, war das dann aber auch der Fall und wir betraten die große Festungsanlage.
 



Und besichtigten den Nadriden-Palast, sehr ähnlich zu dem, was wir in Sevilla und Cordoba gesehen hatten:
 

 





 
Schon sehr cool. Aber dass man nix sehen würde, stimmt ja gar nicht, die Frau in der Touri-Infowollte bestimmt einfach nur noch weitere Karten verkaufen...
Ebenfalls wollte uns noch ein Guide auf der Alhambra selbst unseren Besuch schlecht machen. Er bot sich erst an, eine Führung durch den Palast zu machen, irgendwann stellte sich aber heraus, dass er 100 Euro kostet und die Leute, die mitgehen, sich das dann aufteilen können. Da hätten wir aber noch einige Leute überzeugen müssen, damit es nicht ganz so teuer wird, die 10 Leute die drumherumstanden weil sie ursprünglich Interesse hatten, entfernten sich aber einer nach dem anderen still und heimlich. Drinnen konnten wir auf jeden Fall einen schönen Palast besichtigten und konnten entgegen den Ankündigungen des "Guides" tatsächlich Schilder entdecken und sie auch lesen (er meinte doch tatsächlich, da ständen keine, jaja, als würden die jeden Abend die Schilder wegräumen).
Ich bin sehr gespannt auf morgen, den Rest bei Tageslicht zu sehen, das muss ja der Hammer sein.
 
Am nächsten Tag machten wir uns zu Fuß den Berg rauf:
 

Oben angekommen konnten wir dann auf dem ersten Wachturm eine wunderbare Aussicht genießen:
 



 
Der verwinkelte Stadtteil Albaizin (links) und Sacromonte (rechts) mit den Cuevas (Höhlenwohnungen) der Zigeuner. Das ist unser Ziel für heute Nachmittag.
Die Flaggen von Europa, Andalusien, Spanien und Granada.
 



 
Nun gab es einiges zu sehen auf der ganzen Anlage. Ein kleiner Garten, eine Kirche, zwei Paläste hatten wir ja gestern schon gesehen....
 





 
Grins.... / Gefräßiger Briefkastenschlitz....
 



eine große Gartenanlage, alte arabische Bäder:


















...und dann gings auf den Weg zum Generalife (Sommerpalast):
















































Nicht nur wir haben Fotos gemacht (tauschen die ihre Bilder aus?) / die "Wassertreppe":



 
 
Also die Alhambra ist wirklich schön und die Paläste beeindruckend, aber da davon bisher so viel von geschwärmt wurde, hatte ich es mir noch ein bisschen spektakulärer Vorgestellt.
 
Nach dem Besuch der Alhambra machten wir uns also auf den Weg nach Sacromonte, um die Höhlenwohnungen zu sehen. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf eine Musikgruppe, die einen kleinen Umzug veranstaltete. Man hörte sie den ganzen Tag noch von weitem an den verschiedenen Orten, die wir besuchten, das war schon lustig.
 




Von Sacromonte, ein wunderbarer Blick auf die Alhambra:
 

Im Museum wird die frühere Lebensweise in den Cuevas vorgestellt, wir waren nicht drin, aber haben die Höhlenwohnungen von weitem gesehen, sowie die autentischen (bewohnten unud nicht nur ausgestellten) Cuevas des Viertels.
Am Anfang waren sie eher wie normale Häuschen, die dicht am Felsen gebaut sind, je höher man kam, desto originaler wurden sie, einige sehr verwahrlost, aber man konnte das Zigeunerleben erahnen.
Aus vielen Fensterlöchern drang Musik, ob aus einem CD-Spieler/Radio oder selbst gespielt (eine einsame Gitarrenmelodie oder von einer Geige).


 
 
Dieses Viertel ist auch berühmt für seine Flamencovorstellungen, so fanden wir mehrere Plakate mit Werbung oder dem Programm und auch einige Häuschen, die sich als Museum vorstellten.
 
Von diesem Haus habe ich im Internet schon einige Bilder gesehen, scheint eines der ganz berühmten zu sein. Erkannt habe ich es an den vielen Töpfen und Kellen, die von der Decke hängen.




 
Zurück im Stadtviertel Albaizin unter Sacromonte konnten wir heute den Mirador San nicolas erreichen, allerdings bei nicht mehr ganz so schönem Wetter wie gestern. Dafür spielte dort aber eine gute Reggaeband.
 


 

Habe ich schon erzählt, dass Granada eigentlich "Stadt der Hundehaufen" genannt werden könnte!? Ich glaube so viele auf einmal in den drei Tagen habe ich noch nicht gesehen.... Buä.
 
Vom anderen Aussichtspunkt San Cristobal war die Aussicht noch schlechter, denn es zog sich nun so richtig zusammen und fing an zu regnen. Wir ließen nicht locker und schauten uns das Viertel noch zu Ende an, aber so viel Spaß machte es nicht mehr.
 


 
So kehrten wir ins Hostel zurück und schauten dort im Internet, was wir am Abend unternehmen könnten, vielleicht gibt es ein Angebot. Ich hätte ja gerne in einer der Cuevas Flamenco gehört, aber wir entschieden uns dann für ein Konzert im Auditorio Manuel de Falla.
Das war auch sehr gut, mit Musik spanischer Komponisten.
 



 
Am nächsten Tag kamen wir nach dem Frühstück nicht mehr in unser Zimmer. Gut, nichts besonderes dachten wir, denn das war die letzten Tage eigentlich immer so. Es fing ja beim Einchecken damit an, dass die Türe kaputt war. Als wir am Abend wiederkamen, war die Tür nicht so wie angekündigt repariert, sodass wir nachfragen mussten und dann wurde sie neu programmiert (zu öffnen mit Karte). So war es dann also so, dass das eigentlich immer (bis auf einmal!) nachfragen mussten, dass uns jemand der Hostelteams die Türe aufmacht und unsere Karte neu programmiert.
Nun dachten wir am Sonntag, das wäre nun genauso, allerdings konnte das Hostelteam die Türe mit der Generalkarte nicht öffnen und diejenige die gerade Dienst hatte kannte sich mit dem Programmiergerät nicht aus. So wurde ein Kollege angerufen, es klappte immer noch nicht, und die Türe versucht, mit einer Plastikfolie aufzubrechen (???). Es half alles nichts und wir warteten schon eine Stunde. Dann entschieden wir, dass das Hostel uns Geld leihen soll ("das können wir ja von der Kreditkarte abbuchen" - "Ne, das lassen sie schön bleiben und geben uns schon jetzt die Kaution wieder!!"), damit wir in den Parque de Sciencias (Wissenschaftspark) gehen konnten.
 
Der war sehr interessant und wir konnten in der uns zu Verfügung stehenden Zeit gar nicht alles anschauen. Auch konnten wir leider keine Bilder machen, denn all unsere Sachen waren ja in unserem Zimmer im Hostel eingeschlossen.
 
Zurück im Hostel war die Tür inzwischen aufgebrochen (wie auch immer sie das jetzt geschafft hatten) und wir bekamen nur ein Entschuldigung und die Frage, ob wir nochmal nach Sevilla oder Cadiz fahren, dann würden wir einen Rabatt in der Hostelkette dort bekommen.
Da das ja nicht der Fall war, wurde wir mit 5 Euro pro Person abgespeist. Unglaublich.
Wir füllten noch ein Reklamationsschreiben aus und forderten die Adresse, an die wir unsere Beschwerde schreiben können. Da bin ich ja mal gespannt, ob das an den Manager weitergeleitet wird, wenn wir schreiben...
 
So machten wir uns danach also auf den Weg zum Busbahnhof und sammelten noch ein paar Sehenswürdigkeiten ein, wie den Unicampus, die Musikhochschule (beides leider zu), nochmal die Kathedrale, den Plaza de Toros und trafen eine Flamencotänzerin.
 



So begaben wir uns wieder 6h im Bus zurück nach Madrid.
Im Großen und Ganzen war es toll, Granada gesehen zu haben und die Alhambra, sowie die Cuevas, aber noch besser wäre es gewesen, wenn das Wetter mitgespielt hätte und die Stimmung zwischen uns Reisenden ein wenig netter gewesen wäre.
 
In der Metro entdeckte entdeckte ich ein Schild mit Gesicht und Fliege, hihi: