Donnerstag, 6. Februar 2014

Die ersten Verabschiedungen am Conservatorio (Mo, 27.01. - Do, 30.01.2014)

Montag:
Wahnsinn, heute findet doch tatsächlich die erste Kursstunde statt, nachdem der ursprüngliche Professor in Rente gegangen ist. Na, das glaubt man ja kaum. Im Dezember fanden schon die Auswahlvorträge statt und nun ist eine neue Professorin gefunden. Sie ist ein bisschen moderner (Laptop, elektronische Hörbeispiele) und energischer ("wir fangen pünklich an") und unglaublich viele Informationen pro Sekunde prasseln auf uns ein. Hui, da muss ich mich nochmal ordentlich konzentrieren in der letzten Zeit! Aber sie ist genauso 'amable'. Na, dann kann's ja jetzt losgehen.
 
Danach hatte ich die letzte Stunde Chor. Mal wieder durfte ich als Deutsch-Korrespondentin und Spachtrainerin fungieren. Dabei fragte der Professor dann auch wie lange ich noch bleibe, und nach meiner Antwort überraschte mich der Chor doch tatsächlich mit mehreren "Ooch"s und Applaus. Wow, das war ja echt ne nette Verabschiedung.
 
Auch im Kurs "Improvisación de música popular" bedauerten unsere Kommilitonen unsere Aussage, dass wir (Roxani auch) heute unsere letzte Stunde haben. Und der Professor änderte kurzfristig den heute vorgesehenen Flamenco-Palo in einen anderen, Malagueñas, mit langsamen getragenen Melodien, meistens trauriger freier Gesang. Auch nett, sogar musikalisch werden wir verabschiedet.
Allerdings wunderte sich der Prof., dass er uns eine Note eintragen soll und nicht nur bestanden oder nicht. Naja, gut wir sollen morgen nochmal kommen.
 
Dienstag:
Auch heute ist wieder eine letzte Stunde: Alexandertechnik. Auch dort bekam ich noch liebe Worte auf den Weg und anschließend hatte sich der Impro-Prof. auch eine Note für uns überlegt.
Auf dem Weg zur Pizzeria, in der Roxani und ich zusammen zu mittag aßen, führte ich sie noch bei einer Bächerei (Pasteleria) vorbei, die ich schon öfter gesehen und vor allem gerochen habe. Hmm, das duftet dort! Da habe ich dann auch "Belén" gefunden, ein Gebäck, von dem Chiara erzählte, dass es so lecker sein soll, aus Portugal (Lisboa). Das habe ich dann zu Hause genossen, in der Tat sehr lecker, ähnlich einem Puddingteilchen nur in Törtchenform und viel mehr Puddingmasse.
 
Mittwoch:
Heute verabschiedete ich mich von meinem Didaktikkurs und machte mich auf den Weg in die Stadt. Übers Internet habe ich mich über externe Festplatten informiert, denn im Filmmusikkompositionskurs würde uns der Prof. gerne einige Materialien geben, der Platz auf meiner Festplatte reicht aber dafür leider nicht aus. Im "Fnac" konnte ich dann tatsächlich auch eine günstige erstehen, allerdings nur durch Nachfragen bei zwei Mitarbeitern konnte ich auch tatsächlich den günstigen Preis.. wie auch immer, war ein super Geschäft. Später konnte ich mich dann endlich ein bisschen mehr meiner Aufgabe für den Filmmusikkurs widmen und Abends endlich mal wieder mit Anna skypen, das war schön.

Donnerstag:
Heute übergab ich die Festplatte dann auch schon, um die Dateien zu überspielen, ich bin echt gespannt. Auch spielten Roxani und ich mal wieder das Stück, bald wollen wir es auch mal aufnehmen, als Erinnerung. Und Abends wurde der Blog aktualisiert, was ihr sicher schon bemerkt habt. 

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