Nach
einer Runde durch die Stadt schlossen wir uns der vom Hostel
angebotenen Stadtführung an, bei der ich schon Einiges in meiner
vorbereiteten „Was gibt es zu sehen – was will ich sehen?“-Liste
abhaken konnte.
Plaza
Nueva und Plaza Cabildo:
An der Kathedrale vorbei:
Plaza
de Toros, Canal de Alfonso XIII mit Ausblick auf Triada und Torre de
Oro:
Hier
haben wir unter anderem gelernt, dass die Sevillaner nicht nur ihren
eigenen Akzent haben, sondern auch gerne die Menschen kontaktieren.
Den Akzent kennen Roxani und ich ja schon von einem unserer
Komilitonen und müssen oftmals schwer aufpassen, um die Worte zu
erkennen und hier und da ein „s“ hinzufügen.
(Beispiel:
Este es una Plaza de Madrid: "Ä-te ä u(n)a Plaha de Madrihh").
Der
Stadtführer machte uns dann lebhaft vor, wie der Unterschied
zwischen Sevillanern und anderen Menschen ist, wenn man durch eine
Menschenmenge geht, an jemandem vorbei möchte oder sich zwei Gruppen
kreuzen beim über die Ampel gehen. Irgendwie macht das die
Sevillaner sympatisch, es ist doch viel schöner, wenn die Menschen
im Leben unter sich ohne große Distanz miteinander umgehen. Das ist
so eine generelle Lebenseinstellung, die ich sehr schön finde.
Die
Uni ist in der Real Fábrica de Tabacos untergebracht, in der die
Figur aus der Oper Carmen gearbeitet hat (rechts).
Dort
sahen wir auch eine lustige Szene: Dieser Mann hier spielt Gitarre
und singt und versucht so, Geld zu sammeln. Es fuhren immer dort
immer wieder Kutschen vorbei und er machte es sich zur Aufgabe, mit
jeder Kutsche zu laufen. Das war schon witzig.
Am Plaza de España bildete die Stadttour bildete ihren krönenden Abschluss. Sevilla gefällt mir bisher sehr gut und dieser Platz hier begeistert mich, der ist echt total toll.
Auf
dem Platz sind Mosaiken von vielen spanischen Städten, da mussten
wir natürlich eines mit uns bei dem von Madrid machen.
Letzte
Woche waren wir in...:
Am
Sonntag geht es nach...:
Übrigens
würde hier eine Szene aus Starwars (Episode II, The Attack of the
clones) gedreht:
Ihr merkt schon, so viele Bilder wie ich gemacht habe...mir gefällt der Platz sehr gut.
Anschließend
gab es eine kleine Pause im superschönen Parque Maria Luisa:
Und
wir sahen das kleine Schlösschen Custurero de la Reina (Nähstube
der Königin) sowie die Casa Pilatos, das der Legende zufolge eine
Kopie des Palastes von Pilatus ist, da es jemand nachbauen wollte,
weil es ihm auf einer Pilgerreise so gut gefallen hat.
Die
Kathedrale werden wir morgen besuchen, hier schonmal ein nächtliches
Foto mit dem Turm La Giralda. Sie wurde auf den Überresten einer
Moschee gebaut und das Minarett dieser ist noch Bestandteil der
Kathedrale (die beiden Schutzheiligen Justa und Rufina werden oft
zusammen mit ihr abgebildet).
Dann
konnten wir uns die Hochschule anschauen. Macht einen schönen
gemütlichen Eindruck, Mehr als das Gebäude kann man ja nicht
beurteilen...
Und das Licht fiel grade so schön...:
Unterwegs
ein paar Kirchen gesichtet und besucht und Kamele auf einem Platz
entdeckt – ist ja fast Weihnachten.
Und
hier ein Frechdachs-Engel:
Stadtmauern
beleuchtet und ich beim Versuch, die Ampel zu filmen. Die
Ampelmännchen hier laufen nämlich und, wenn es bald wieder Rot wird
werden sie sogar schneller (mal sehen, ob ich ein Video einbinden
kann...).
Eine
Runde Tapas essen und am nächsten Tag früh wieder los.
Als
erstes ging es in den Alcázar, auf dem Weg dorthin, ein Foto der Alemanes in der Calle Alemanes!
Den Alcázar finde ich superschön. Hier
einige Bilder und Eindrücke der Räume, Gebäude, Gärten …
Im
Archivo de Indias gibt es eine Austellung zur Seefahrt und
Entdeckungsreisen, die wir anschließend besuchten. Sie beinhaltete
auch Dokumente von Kolumbus und der Entdeckung Amerikas.
Danach
stand der Besuch in der Kathedrale an.
Auf
der Turmspitze steht der Giraldillo und seine Kopie am Haupteingang.
Innen ist das Grab Christoph Kolumbus zu finden, getragen von den 4
Königreichen
Kastilien, León, Aragón und Navarra.
Beim
Zugang zum Orangenhof gibt es sogar ein Krokodil (scheinbar ein
Diplomatengeschenk (mit einer Giraffe und einem Elefanten) des
Botschafters des Sultans von Ägypten an König Alfonso X.).
Der
Orangenhof ist der Innenhof er Kathedrale, ein Quasi-Kreuzgang.
Nun
stiegen wir den Turm La Giralda hinauf, der damals von Pferden
bestiegen werden konnte, beim Aufstieg wünschten wir uns auch
eins...wurden oben angekommen aber mit einem tollen Ausblick belohnt.
Sogar unser Hostel konnten wir entdecken. Die Glocken läuteten wir
allerdings nicht...
Cool
war auch, dass man von irgendwo unten Gitarrenklänge und Gesang
hörte – sehr spanisch.
Am
Mirador Parasol sparten wir uns das Geld und blieben wir nur unten
auf dem Platz, die Aussicht über die Stadt haben wir ja schon
genossen...
...und
besuchten anschließend das Flamenco-Museum und dort auch eine
Vorstellung. Das war echt toll, super Musik und toller Tanz! (Das
verschwommene Bild zeigt, dass wir die Tänzerin vorher noch zufällig
haben üben sehen).
Danach
drehten wir noch eine Runde durch das Viertel Triana, das unser
Kommilitone so gern mag.
Heißt das nicht andersrum....?
In einem Musikgeschäft entdeckte ich eine gläserne Klarinette und hier eine schöne Pizza:
Noch
ein Abschlussbild mit Palmas de Flamenco (Händeklatschen beim
Flamenco) und ab ins Bett, dann am nächsten Tag...
...ging
es wieder in aller Frühe weiter mit dem Bus nach Córdoba.
Die Puerta del Puente und Puente Romano am Fluss sahen wir als erstes.
Der Torre de la Calahorra sieht ein bisschen aus wie eine Sandburg...
Diese Kirche war am anderen Ufer:
Nach erster Orientierung und Planung der Besuche mit Öffnungszeiten besuchten wir den Alcázar. Ich sag nur immprrresionannte! Boah, der ist echt total schön!! Da wollte ich gar nicht mehr weg.
Auf dem Weg zu den Stadtmauern ein Patio, der auf ganz vielen Postkarten abgebildet ist. Nur entdeckt, da ich überall meine neugierige Nase reinstecke...naja, die Tür war halt offen... Die Synagoge und die arabischen Bäder waren nicht so megaspektakulär, aber sie haben wir auch besichtigt.
Auf
dem Plaza de las Tendrillas, der der Mittelpunkt der Stadt ist, gibt
es einen Turm, der die Uhrzeit nicht mit Glockenschlägen, sondern
mit einer Gitarrenseite bzw. mit einem Akkord oder einer Melodie
angibt.
Leider haben wir die Töne kaum gehört, weil auf dem Platz gerade eine Gruppe Gitanos ihre Nummer vorführte mit einer Ziege, die eine Leiter hochsteigt, einem turnenden Hund und schrecklicher arabischer Jodelmusik.
Auf dem Plaza de la Corredera (hier wurden früher Stierkämpfe ausgetragen) gab es eine kleine Pause zum Stärken und wir genossen das tolle Wetter. Bei dem Sonnenschein war es richtig warm.
Allerdings tauchte auf dem Platz dann auch irgendwann die Gitano-Gruppe mit der Ziege auf und fing an zu nerven. Als sie aufhörte meinte ich nur scherzhaft, dass die wegen der Größe des Platzes bestimmt gleich an der anderen Ecke nochmal loslegen - leider war es so dann auch.
Der Plaza del Potro ist Teil der Geschichte von Don Quijote, dort besuchten wir auf Wunsch der beiden Mädels das Museo de Belle Artes und auf dem Weg zur Mezquita (Moschee) begegneten wir mal wieder den Gitanos (jodel-jodel...).
Nun
blieb uns leider nicht mehr ganz so viel Zeit, aber es stand auch nur
noch die Moschee auf dem Plan, vorher konnten wir leider nicht
hinein, weil nicht geöffnet war. Sie ist wirklich sehr
beeindruckend.Leider haben wir die Töne kaum gehört, weil auf dem Platz gerade eine Gruppe Gitanos ihre Nummer vorführte mit einer Ziege, die eine Leiter hochsteigt, einem turnenden Hund und schrecklicher arabischer Jodelmusik.
Auf dem Plaza de la Corredera (hier wurden früher Stierkämpfe ausgetragen) gab es eine kleine Pause zum Stärken und wir genossen das tolle Wetter. Bei dem Sonnenschein war es richtig warm.
Allerdings tauchte auf dem Platz dann auch irgendwann die Gitano-Gruppe mit der Ziege auf und fing an zu nerven. Als sie aufhörte meinte ich nur scherzhaft, dass die wegen der Größe des Platzes bestimmt gleich an der anderen Ecke nochmal loslegen - leider war es so dann auch.
Der Plaza del Potro ist Teil der Geschichte von Don Quijote, dort besuchten wir auf Wunsch der beiden Mädels das Museo de Belle Artes und auf dem Weg zur Mezquita (Moschee) begegneten wir mal wieder den Gitanos (jodel-jodel...).
Übrigens ist sie nicht nach Mekka sondern nach Damaskus ausgerichtet und wurde im 13.Jahrhuntert zur Kathedrale geweiht. Innen überrascht einen völlig ein ganz anderer Baustil, man fühlt sich wie in ein anderes Gebäude versetzt. Und der Innenhof hat ein wenig Ähnlichkeit mit dem Orangenhof der Kathedrale in Sevilla.
Schade, dort wären wir gerne noch ein bisschen länger geblieben, aber der Bus wartet ja nicht. Also zur Estación de autobuses und jetzt ratet mal, wen wir vor dem Bus antrafen unter den Passagieren!? Ja, die Ziegen-Gitanos! Tatsächlich saßen die zwei Frauen dann auch noch ausgerechtnet auf den zwei Sitzen vor uns und wunderten sich, warum hinter ihnen drei Mädels sich nicht mehr einkriegten vor Lachen. Die Ziege und den Hund haben sie wohl bei dem Mann gelassen, der sie am Bus verabschiedete („Hasta mañana“ – watt? Fahren die morgen wieder zurück!? - naja, solange sie nicht anfangen, in Madrid zu spielen...), obwohl wir uns ausmalten, wie die zwei unten im Gepäckraum sitzen... Nach etwa fünf Stunden waren wir dann wieder im heimischen Madrid angekommen, ziemlich müde, aber mit vielen tollen Eindrücken aus zwei schönen Städten Andalusiens.







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