Donnerstag, 12. Dezember 2013

„Kalá Christoúgenna!“ / die letzte Uniwoche vor Weihnachten (Mo, 16.12. - Fr, 20.12.)

Die letzte Woche bevor es nach Hause geht, bricht an!

Am Montag sollten wir ein Villancico (Weihnachtslied) zum Improvisationskurs mitbringen, das wir das verflamencoisieren. Das haben wir dann aber doch nicht gemacht, bzw. nur ansatzweise. Stattdessen spielten wir ein Spiel, bei dem man würfelt und man dann je nach Feld eine musikalische Frage oder Aufgabe lösen muss. Allerdings wurden die Fragen so schnell gestellt, dass Roxani und ich überhaupt nicht mitkamen und unsere Teamkollegen auch nicht ständig damit strapazieren wollten, uns die Frage (oder die vorhergehende Antwort) noch einmal zu erklären. Naja, aber dieses schnelle Gebrabbel waren wir von unserem Dozenten ja schon gewohnt, allerdings wars im Kurs in der Tat verständlicher... (hätte nicht gedacht, dass ich das mal schreiben würde).

Da Anna einen kleinen Überschuss an Plätzchen zu Hause hatte (sie hatte ein Paket von ihrer Oma geschickt bekommen), trafen Roxani, sie und ich uns am Dienstag bei ihr zu Hause, um den Überschuss ein wenig zu verringern und um dann auf den Weihnachtsmarkt auf dem Plaza Mayor zu gehen, sowie auf dem Plaza Puerta del Sol den großen Weihnachtsbaum endlich auch mal beleuchtet zu sehen.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hab ich euch eigentlich schon von der Krippe erzählt, die ich gekauft habe? Die Figuren haben mich so angegrinst, da konnte ich gar nicht anders. So goldig. Und auf dem Weihnachtsmarkt habe ich tatsächlich noch ein zusätzliches Kamel und den fehlenden Ochsen gefunden.

 

 
 
 
 
 
Anschließend gab es noch Churros, es ist ja nicht so, dass wir den Bauch voll von Plätzchen haben...

Am Mittwoch hatte ich meine letzte Violastunde und konnte mich mit einem kleinen Plätzchentütchen (ja, es waren immer noch ein paar übrig) bedanken und verabschieden.

„Kalá Christoúgenna!“ - das habe ich am Donnerstag gelernt, das heißt frohe Weihnachten auf griechisch. Unser Prof. im Filmmusik-Kurs hat es dann auch mehrmals auf deutsch probiert, was mehr oder wenig lustig geklappt hat.

Am Freitag konnte ich am Blog ein wenig weiterschreiben und Abends hatte Meriem marokkanisches Essen vorbereitet für einige Freunde und ihre Mitbewohnerinnen. Mal wieder probierte ich die Version, eine Weinflasche mit einem Schuh und Klopfen gegen die Wand zu öffnen, da wir keinen Öffner hatten, aber mal wieder klappte es nicht. Irgendwann werde ich das noch schaffen... Naja, eine Freundin Meriems drückte den Korken kurzerhand einfach in die Flasche und dekorierte damit sich und unsere Küchedecke. Inzwischen sieht das ganz interessant aus, da die Flecken eher bläulich sind...


Ebenfalls hatte ich den Großteil schon gepackt für die morgige Reise nach Hause, obwohl ich auch morgen dafür noch Zeit habe.

1 Kommentar:

  1. Tja, wenn ich mir die Fotos so anschaue: das ist das Gepäck für 3 Tage :-)
    Wie viel wird das erst für eine Woche?

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Genau, gib mal deinen Senf dazu ab! :-)