Mein letzter Tag vor der Abreise steht an.
Heute machte ich mich nochmal auf den Weg zur Hochschule, wo ich meine Dokumente abholen konnte.
In der Stadt verabschiedete ich mich dann vom Madrider Bären. Vielleicht kann ich ihn ja mitnehmen...?
Und schaut mal: ihr ward doch tatsächlich auch da!
Zu Hause packte ich dann alle sieben Sachen ein und kam mit dem Gewicht genau hin, super!
Gerade blieb noch Zeit, den Apfelstudel zu backen, den ich auf den Abschiedsabend mitbringen wollte und dann machte ich mich dorthin auch schon auf den Weg.
Die Bar war wirklich sehr gemütlich und es war ein schöner Abend. Anna brachte mir sogar noch das mit, was ich in der Pastelería noch probieren wollte, aber leider nicht mehr konnte und deshalb auf meinen nächsten Besuch in Madrid verlegt habe (Neapolitano de Crema). Hmm, auch gut, so suche ich mir beim nächsten Mal was Neues aus!
Zum Abschied noch einen chupito "Crema de Rubaviejo", lecka...
... und einen Abschiedskuss:
Esther und Meriem hatten eine Collage von unseren Bildern vom Wochenenden zusammengestellt (ähnlich wie ich für Roxani), schöön.
Zuhause freuten sie sich auch sehr über die deutschen Songs und wir verabschiedeten uns schon, da die beiden sehr früh am Morgen los mussten und nicht klar war, ob wir uns noch sehen. Aber wir nahmen uns vor, über Skype und Whatsapp Kontakt zu halten, so kann ich auch noch ein bisschen das Spanisch behalten hoffentlich...
Dienstag:
Am nächsten Tag packte ich also noch die letzten Sachen ein und machte mich auf den Weg zum Flughafen. Nun trat ich also tatsächlich die Heimreise an, ist schon ein bissche komisch, die Zeit verging so schnell.
Am Flughafen hatte ich dann noch die Befürchtung, ob mit den Gepäckstücken alles in Ordnung geht, da die Frau am Schalter meinte, ich hätte eins zu viel. Aber es hat dann doch alles gut geklappt und ich hatte eine gute Reise nach Deutschland.
Dort wurde ich dann am Flughafen von Mama und Papa mit einem Schild herzlich begrüßt, das war schön. In Lahnstein konnte ich dann auch Annette und Holger drücken, die selbst vor ein paar Stunden aus Zürich vom Besuch bei Daniel wiedergekommen sind, sowie Jakob und Marlene schlafend sehen, die beiden kann ich morgen begrüßen.
Zuhause waren noch ein paar Begrüßungsschilder aufgehängt, das war toll, und wir erzählten den ganzen Abend, bis wir um Mitternacht Daniel zum Geburtstag beglückwünschen konnten.
Am Mittwoch habe ich dann meine Taschen und Koffer auspacken können, aber noch ist nicht alles an seinem Platz, das dauert noch. Und dann endlich kamen Jakob und Marlene und ich hörte im Flur schon "Ja wo ist die Sarah nur!?". Wie schön, mein Patenkind wieder in die Arme schließen zu können.
Nächste Woche geht es dann auch nach Mainz, um dort mein Zimmer wieder einzuräumen und ich freue mich schon auf euch, mis amigos!!
Es war wirklich eine tolle Zeit und ich bin dankbar, dass ich so viele schöne Momente erleben und so viele Erfahrungen machen konnte.
Deshalb bin ich natürlich ein bisschen traurig und würde auch noch ein bisschen bleiben. Andererseits freue ich mich auch schon auf die Dinge, die in der nächsten Zeit anstehen und auf meine Familie und Freunde.
So ist die Zeit eigentlich genau richtig gewesen, nicht zu lang und nicht zu kurz, denn wie heißt es so schön, man soll ja gehen, wenn es am schönsten ist, und ich glaube, das war alles genau richtig so.
Da bleibt mir nur noch einem zu danken, der immer da ist und mich beschützt. Danke für alles. Ich kann mich wirklich glücklich schätzen, die Möglichkeit zu haben, so eine tolle Zeit erleben zu können und bin so froh, dass es so schön war.
Es war einfach: "Immprresionannte"! Bis zum nächsten Mal, Madrid!


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Genau, gib mal deinen Senf dazu ab! :-)