Durch die Unterschrift dort, habe ich nun auch alle Dokumente vollständig, sodass ich sie im Studienbüro abgeben kann, damit mein Transkript of Records erstellt werden kann. Allerdings konnte ich das heute noch nicht tun, da dort schon alle ausgeflogen sind. So bin ich dann also
am Dienstag noch einmal hingefahren. Bevor ich nach Hause fuhr, denn Meriem, Esther und ich hatten heute vor, einen Cache zu suchen und danach ein gemeinsames multikulturelles Abendessen zu kochen (spanisch, deutsch, marokkanisch), habe ich mich in ein Viertel in der Nähe der Hochschule begeben, um zu schauen, ob ich einen schönen Ort finde, wo wir uns für meine Despedida (den Abschiedsabend) treffen können. Genauer gesagt hatte ich auch schon eine Bar im Kopf, die ich in den ersten Wochen meiner Ankunft in Madrid schon entdeckt hatte. Insgesamt finde ich dieses Viertel sehr schön, entspannt und gemütlich mit schönen Ecken, weshalb ich es deshalb eigentlich ganz passend erschien.
Bei meiner Ankunft bei unserem Treffpunkt, stellten wir dann fest, dass es ein Missverständnis war, irgendwie hatten wir uns da falsch verstanden und noch dazu kam, dass Meriem so viel neue Arbeit für den nächsten Tag bekommen hatte, dass wir doch nicht den Cache suchten und nicht unsere "Cena" machten, sondern dies auf Donnerstag verschoben. Das ist vielleicht auch ganz gut, dann werde ich abgelenkt und getröstet von meinem letzten Unitag :-).
So habe ich dann also ein bisschen weiter auf dem Blog schreiben können und im Internet noch einmal nach Örtlichkeiten für meine Despedida schauen konnte. Aber im Prinzip blieb es dann doch bei der ursprünglichen Idee und ich konnte meinen lieben Leute
am Mittwoch dann die Mail schicken, wobei mir Esther noch bei einer Übersetzung geholfen hat - warum ich auch unbedingt ein Sprichwort einbauen musste. Naja, auch spannend. Später noch einen Kuchen für morgen backen, ojeoje ich will mich gar nicht verabschieden.
Am Donnerstag war es dann soweit und ich wurde an meinem Lieblingstag in meinen Lieblingskurses ganz lieb verabschiedet. Gott sei Dank war es nicht ganz soo schlimm und ich hoffe, dass der Abschied nur auf Zeit ist. Meinen Dozenten konnte ich noch mit einigen Frage löchern, die mir noch blieben, auch zu unserem Gespräch von letzter Woche, und auch das verhieß, dass wir in Kontakt bleiben und ich ihm auch gerne noch schreiben kann. Das ist total schön und es ist toll, so nette Leute hier kennenlernen zu haben. Eigentlich fragte ich ihn letzte Woche nach dem Notenheft, was er für seine Tochter geschrieben hat, für die Anfänge des Geigenlernens, um es mir mal anzuschauen, aber heute meinte er, als er es mir in die Hand drückte: "No, no, es para ti! Un regalo!" ("Nein, nein, das ist für dich! Ein Geschenk!") - total cool.
Anschließend konnte ich in der Bar (die nun geöffnet hatte) abklären, dass wir am Montag für die Despedida kommen. Ich dachte schon, ich wäre spät aber, zu Hause traf kurz nach mir Meriem ein und Esther hatte es vergessen, dass wir unser Kochen auf heute verschoben hatten. Jajaja, die Spanierin... Kurzum machen wir es also am Sonntag zum Mittagessen - ich bin gespannt, ob wir es tatsächlich noch vor meiner Abreise schaffen. Nun gut, die Kartoffeln sind schon geschält für Sonntag und das Apfelmus gekocht - na, was meint ihr gibt das!?
Am Freitag konnte ich mich mal wieder dem Blog ein wenig widmen und das Geschenk von Esther basteln, denn sie hat morgen Geburtstag. Da sie im Moment einen Englischkurs macht und im Mai eine offizielle Prüfung anstrebt, dachte ich mir, ein bisschen was lustiges auf Englisch für Zwischendurch ist doch auch ganz nett und erstellte ein kleines Comicheft aus Cartoons von den Peanuts. Am Abend waren wir auch so lange auf, dass Meriem und ich ein Geburtstagslied auf spanisch, deutsch, englisch, arabisch und französisch sangen. Da vom Donnerstag noch ein paar Kuchenstücke übrig waren, bekam Esther eins davon mit einer Kerze überreicht und freute sich total über das kleine Heft.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Genau, gib mal deinen Senf dazu ab! :-)