Am
Montag sollten wir ein Villancico (Weihnachtslied) zum
Improvisationskurs mitbringen, das wir das verflamencoisieren. Das
haben wir dann aber doch nicht gemacht, bzw. nur ansatzweise.
Stattdessen spielten wir ein Spiel, bei dem man würfelt und man dann
je nach Feld eine musikalische Frage oder Aufgabe lösen muss.
Allerdings wurden die Fragen so schnell gestellt, dass Roxani und ich
überhaupt nicht mitkamen und unsere Teamkollegen auch nicht ständig
damit strapazieren wollten, uns die Frage (oder die vorhergehende
Antwort) noch einmal zu erklären. Naja, aber dieses schnelle
Gebrabbel waren wir von unserem Dozenten ja schon gewohnt, allerdings
wars im Kurs in der Tat verständlicher... (hätte nicht gedacht,
dass ich das mal schreiben würde).
Da
Anna einen kleinen Überschuss an Plätzchen zu Hause hatte (sie
hatte ein Paket von ihrer Oma geschickt bekommen), trafen Roxani, sie
und ich uns am Dienstag bei ihr zu Hause, um den Überschuss ein wenig zu
verringern und um dann auf den Weihnachtsmarkt auf dem Plaza Mayor zu
gehen, sowie auf dem Plaza Puerta del Sol den großen Weihnachtsbaum
endlich auch mal beleuchtet zu sehen.
Hab
ich euch eigentlich schon von der Krippe erzählt, die ich gekauft
habe? Die Figuren haben mich so angegrinst, da konnte ich gar nicht
anders. So goldig. Und auf dem Weihnachtsmarkt habe ich tatsächlich
noch ein zusätzliches Kamel und den fehlenden Ochsen gefunden.
Anschließend
gab es noch Churros, es ist ja nicht so, dass wir den Bauch voll von Plätzchen
haben...
Am
Mittwoch hatte ich meine letzte Violastunde und konnte mich mit
einem kleinen Plätzchentütchen (ja, es waren immer noch ein paar
übrig) bedanken und verabschieden.
„Kalá
Christoúgenna!“ - das habe ich am Donnerstag gelernt, das heißt
frohe Weihnachten auf griechisch. Unser Prof. im Filmmusik-Kurs hat
es dann auch mehrmals auf deutsch probiert, was mehr oder wenig
lustig geklappt hat.
Am
Freitag konnte ich am Blog ein wenig weiterschreiben und Abends hatte
Meriem marokkanisches Essen vorbereitet für einige Freunde und ihre
Mitbewohnerinnen. Mal wieder probierte ich die Version, eine
Weinflasche mit einem Schuh und Klopfen gegen die Wand zu öffnen, da
wir keinen Öffner hatten, aber mal wieder klappte es nicht.
Irgendwann werde ich das noch schaffen... Naja, eine Freundin Meriems
drückte den Korken kurzerhand einfach in die Flasche und dekorierte
damit sich und unsere Küchedecke. Inzwischen sieht das ganz
interessant aus, da die Flecken eher bläulich sind...
Ebenfalls hatte ich den Großteil schon gepackt für die morgige Reise nach Hause, obwohl ich auch morgen dafür noch Zeit habe.

Tja, wenn ich mir die Fotos so anschaue: das ist das Gepäck für 3 Tage :-)
AntwortenLöschenWie viel wird das erst für eine Woche?