Freitag, 15. November 2013

Erster Unitag (Dienstag, 01.10.2013)

Komischerweise fängt die Hochschule erst am Dienstag mit dem Semester an. Nachdem ich Anna morgens verabschiedet hatte, fuhr ich an die Hochschule, um zu versuchen, doch einem weiteren Kurs noch teilzunehmen. Von „Alexandertechnik“ habe ich nämlich bisher nur gehört und wollte mal wissen, was das so ist. Tatsächlich konnte ich doch noch zum Kurs hinzustoßen, auch wenn die Gruppe eigentlich schon voll war (Vielleicht liegt es wieder am Erasmusbonus!?). Ein bisschen geübt, stattete ich dem Studienbüro mal wieder einen Besuch ab, weil ich gehört hatte, dass der Kurs „Geschichte des Flamenco“ nicht stattfinden soll. Und da ich sonst heute zum Kurs müsste, wollte ich das doch schon vorher wissen. Dort bekam ich dann tatsächlich die Aussage, dass der Kurs nicht stattfindet, weil der Professor Ende Oktober pensioniert wird und weil sie den Kurs nicht zwingend anbieten müssen, da er optional ist. Den anderen Kurs den der Professor anbietet wird dann von einem anderen übernommen werden (hoffen wir's). Nun erschien ich beim nächsten Kurs, der auf meinem Stundenplan eingeplant war, allerdings war kein Dozent in Sicht. Nach Nachfrage im Studienbüro, erhielten wir (2 andere Studenten waren auch noch da, darunter auch die andere deutsche Erasmusstudentin) die Aussage, dass dafür noch kein Dozent vorhanden ist. Aha. Dann warten wir wohl darauf, über Aushänge darauf hingewiesen zu werden, wenn es jemanden gibt. Danach war es doch schon soweit, dass die Zeit erreicht war, in der normalerweise der Flamencokurs stattfinden würde, also dachte ich, frage ich dort einfach auch nochmal direkt den Professor selbst, falls er da ist. Das war er und bestätigte mir die Aussage. Allerdings pries er mir einen anderen Kurs an von dem Professor, der sich vorher mit ihm im Gespräch befand. Nun gut, wenigstens hatte ich die Ausrede, dass ich zu der Zeit schon einen anderen Kurs hatte, und leider nicht beim gregorianischen Gesang teilnehmen kann... Dafür unterhielt ich mich noch nett mit den Zweien und der Professor spielte noch die deutsche Nationalhymne auf dem Klavier. Ok, dann will ich das mal als Willkommensständchen deuten. Danach fand ich in der Stadt endlich nach langer Ausschau Blockblätter, die nicht so dick und teuer sind, allerdings keine blaue Tinte, dafür aber einen Tintenkiller, den ich vorher nirgens finden konnte. Die schreiben wohl nicht so mit Füller? Esther war auch über das Tintenkiller-System überrascht. Zuhause berichtete Anna, dass sie gut wieder angekommen ist (irgendwie komisch, dass sie wieder in Deutschland ist, aber ich noch hier...) und mit Mama und Papa konnte ich ein bisschen weiter wegen ihrer Unterkunft für ihren Besuch im November schauen. Vom Sprachkurs erhielt ich dann auch eine Nachricht, Level A2 hört sich doch nicht schlecht an für mein wieder ausgekramtes Spanisch.

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