Freitag, 15. November 2013

Woche Montag, 28.10. - Sonntag 03.11.2013

Montag:
Heute ist es schon soweit, ein Kurs findet heute zum letzten Mal bei dem Professor statt, da er in Rente geht. Noch steht nicht fest, wann es weitergeht, weil noch kein Nachfolger festgelegt ist. Na, dann werden wir mal sehen, wann das passiert...
Auch fand heute kurz ein Treffen der Erasmusstudenten statt, was aber weniger sinnvoll war, denn es sind noch nicht alle Studenten in Madrid angekommen und einige haben die Nachricht nicht bekommen (wie mir Sonja später berichtete). Nun gut, 3 der Erasmusstudenten kannte ich auch schon; Roxani (Griechenland), Agapi (Griechenland) und Mariana (Ukraine bzw. Deutschland); hinzu kam noch einer aus Italien. Aber so konnten wir alle Kontakte mal austauschen.

Dienstag:
So ganz zufrieden bin ich im Moment nicht mit der Situation Geige/Bratsche. Es ist zwar ganz nett Unterricht zu bekommen, aber im Moment habe ich keine große Motivation zu Üben, da mir das die Zeit nimmt, etwas in Geige oder Schupra zu machen. Aber ich will ja nicht unvorbereitet zum Unterricht gehen, will aber lieber das andere machen und so geht das immer hin und her...
Naja, vielleicht hilft es ja, erstmal Ordnung in die ganzen bisher gesammelten Noten zu bringen und so ließ ich sie wie die Chornoten schön binden.
Da es bald nach Sevilla und Toledo gehen soll, habe ich mich auch schonmal ein bisschen informiert, was es so zu sehen gibt und wie das mit der Fahrt organisiert werden kann.

Mittwoch:
Na, da hat sich meine Unzufriedenheit im Unterricht bestätigt. Mein Lehrer fragte, wie viel ich denn so üben würde... Nun gut, klar ist er da von seinen Instrumentalstudenten, die nix anderes zu tun haben, anderes gewohnt.
Am Abend ging ich in ein Konzert, was kostenlos von der BBVA-Bank angeboten wurde „Spanish Landscapes“ (wow, ein Titel in Englisch!?). Dort spielte eine Violinistin ein Werk von Falla, von dem ich gerade auch einige Ausschnitte im Unterricht mache.

Donnerstag:
Na, was ist heute!? Genau Donnerstag. Achso. Nix besonderes. Dooch, mein Lieblingstag!
Die Kurse sind immer noch interessant und machen Spaß, der Anfangseindruck hat sich bisher noch nicht geändert.
Abends traf ich mich mit Roxani und drei Freunden von ihr zum Essen. Mal wieder ergänzten neue Wörter meinen Wortschatz und auch ein paar griechische Anteile waren dabei. Da Halloween war, war die Stadt ziemlich gefüllt mit vielen verkleideten Menschen, was Roxani erstmal verwunderte. Nur warum eine Verkleidung als Nonne an Halloween brauchbar ist...? Raro... Später stellten wir dann fest, dass man nach einem Allyoucaneat-Abend ganz schön voll sein kann...


Freitag:
Heute ist ja frei und somit ein ruhiger Tag zu Hause angesagt. So konnte ich auch schonmal nach Flügen für das nächste Jahr schauen, um sie früh genug zu buchen. Da Jakob einen Adventskalender bekommen soll, habe ich angefangen diesen zu gestalten und Daniel berichtete vom Züricher Jazzfest.

Samstag:
Hm, was ist denn das? Meine Stimme ist nicht so ganz da, wo sie sein soll... Heiser? Na, das liegt wahrscheinlich daran, dass sie sich jetzt beschwert, dass ich unterbewusst versuche, mich anzupassen und so zu reden wie die Spanier: schnell und laut. Da hab ich wohl erstmal versucht mit „laut“ anzufangen. Das „schnell“ kommt wenn überhaupt irgendwann später... Da das aber schon ein paar Tage so ging, hielt ich heute mal komplett die Klappe, da das hilft, falls es tatsächlich eine Kehlkopfentzündung sein sollte. Die Anzeichen sprächen dafür...

Sonntag:
In der Kirche kann man ja leise antworten und den Rest des Tages zu Hause dies und das erledigen.

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