Freitag, 15. November 2013

Erste Kurswahl! (Dienstag, 24.09.2013)

Hihi, beim Eintreffen in der Hochschule hat mich der Pförtner nach dem gegenseitigen Grüßen gefragt, wie es so klappt. Hat sich wohl an mich erinnert...

Erst ging es zum schon bekannten Professor, um mich in den Kurs „Geschichte des Flamenco“ einzutragen, das war ja zum Warmwerden erstmal eine leichte Übung, ich hatte das ja schon mit ihm abgesprochen. Danach habe ich mit der Beschreibung von ihm den nächsten Raum gut gefunden und fand mich in der größten Aula der Hochschule wieder, mit ziemlich vielen Studenten. Wie es der Zufall so wollte kam ich gleich mit meiner Nachbarin ins Gespräch, sie ist auch eine Eramusstudentin, kommt aus München, studiert in Salzburg. Aha, es gibt tatsächlich andere Erasmusstudenten. Und dann auch noch aus Deutschland, lustig. Wir hörten uns den ziemlich langen Vortrag des Professors für den Kurs „Yoga für Musiker“ an, der einen leichten homöopatischen Touch hat, na mal sehen, wie der Kurs so wird. Irgendwo eintragen konnten wir uns noch nicht, wir sollten einfach nächste Woche zum ersten Kurstermin kommen. Schnell zum nächsten Treffen. Für den Kurs „Improvisation in populärer Musik“ konnte ich kurz mit dem Dozenten sprechen, die meisten Studenten waren schon weg, und war auch dort eingetragen. Nagut, dann versuche ich es doch schnell noch bei dem Kurs, dessen Treffen um die gleiche Uhrzeit stattfand, „Filmmusik“. Dort konnte ich mit meinem Erasmusstudentenstatus punkten, denn eigentlich war der Kurs schon voll, obwohl zwei Zeiten angeben waren. Zu einer der Zeiten lag aber ein anderer Kurs, den ich gewählt hatte, dessen Treffen aber noch nicht stattgefunden hat. Nach meiner Erklärung und dem Argument, dass ich ja nicht das ganze Jahr da bin, fand sich noch ein Platz im Kurs, wie schön! Mit einer kleinen Durchatempause gings dann noch zur Einschreibung in den Kurs „Geschichte, Stile und Analyse des Jazz“. Der Professor erkannte mich gleich wieder (wusste sogar meinen Namen noch), denn er war der gleiche, der mich eben zum Filmmusik-Kurs eingetragen hatte. Während des Notierens meiner E-Mail-Adresse schaute er irgendwann auf und fragte: „Hobbies? Lieblingsessen? ...“ und lachte, da sie ziemlich lang war und wenige spanische Wörter enthielt. Fängt ja schonmal mit Humor an, find ich gut.

Nachdem ich mich also tatsächlich erfolgreich in ganze fünf Kurse eingetragen hatte, besuchte ich später den Gruppenunterricht über allgemeine Technik in Bratsche und machte mich danach zur Sprachschule auf. Dort konnte ich einen Test machen, um herauszufinden, auf welchem Niveau ich Spanisch beherrsche und ein bisschen Konversation betreiben, war insgesamt ein netter Abend. Auf dem Weg entdeckte ich die „Jakobstreppe“:

 






Scheint wohl ein Café zu sein.

Später zuhause schrieb ich noch mit Anna, um noch die letzten Details für den morgigen Tag zu klären, denn sie kommt ja für fünf (fast sechs) Tage hierher! Da freue ich mich schon drauf.

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