Samstag, 30. November 2013

Shake your tailfeathers...! (Fr, 22.11. - Sa, 30.11.2013)

Nachdem Mama und Papa leider abreisen mussten, hatte ich unimäßig wieder was zu tun. Am Donnerstag offenbarte uns unser Professor, dass wir „un trabajo“, also eine kleine Arbeit, für den Kurs zu machen haben. Die besteht darin, dass wir uns eine Filmsequenz heraussuchen und sie analysieren auf die im Kurs behandelten Themen, sprich technischer Steckbief, Bild, Ton, Musik für sich und Zusammenhang Bild/Ton. So machte ich mich also daran, zu überlegen, welche Filmszene mir einfällt, gut gefällt und auch was hergibt für die Analyse.

Am Dienstag (der Unterricht wurde getauscht) ging ich aus dem Bratschenunterricht und ertappte mich dabei ein kleines Kreuzchen in die Luft zu malen. Als Zeichen für „Check, 1 von 4“. Ich glaube ohne den Druck, ständig für den Unterricht etwas tun zu müssen, ohne dass es mir großen Spaß macht, wird das Ganze im neuen Jahr etwas entspannter...

Am Donnerstag-Morgen gab es eine große Überraschung als ich aus dem Fenster schaute: Es schneit! In Madrid! Auf dem Uniweg sah man weiße Büsche und Autos. Allerdings hielt sich das nicht lange und schon am Mittag war nichts mehr zu sehen.











An der Hochschule angekommen, gab es die zweite Überraschung, ein Kamerateam vor dem Gebäude und eine Filmcrew, scheint eine kleine Aufnahme für eine TV-Serie zu sein, wie später auch andere Studenten vermuteten.

Abends machten Roxani, Jelena (war ehemals auch Erasmusstudentin, studiert jetzt aber seit einem Jahr „richtig“ an der Hochschule) und ich uns auf den Weg zu einem Konzert, was ich rausgesucht hatte. Die „Bus Brothers Band“ spielte in der „Barco-Bar“. Auf dem Weg kamen wir am Café Central, einem berühmten Jazzcafé vorbei und schauten herein. Sah ein bisschen danach aus: die armen Studenten müssen mit ihrer Banane draußen bleiben.

 

 
 
Die Bus Brothers Band performten ein tolles Konzert, sowohl von der Musik, der Stimmung als auch der Imitation der Blues Brothers, sehr cool. Die anderen Beiden waren auch sehr begeistert und meinten, ich hätte einen guten Musikgeschmack.
 
 
 

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