Freitag, 15. November 2013

Blues and Trouble (Freitag, 13.09.2013)

Gestern dachte ich schon, das Magengrummeln wird weniger, aber das war wohl zu früh gedacht.

Heute morgen stellte sich das Gefühl wieder ein und ich war ziemlich verzweifelt, weil sich mir die Frage stellte, warum ich eigentlich hier bin und wie ich auf die Idee mit dem Auslandssemester überhaupt gekommen bin. Wirklich sehr merkwürdig. Es kam mir so vor, als hätte ich das fremdgesteuert geplant, organisiert, mich beworben, alles vorbereitet usw. Und jetzt bin ich plötzlich da und mache mir erst jetzt Gedanken darüber, ob ich denn ein Auslandssemester machen möchte...

Eigentlich macht man ja ein Auslandssemester, weil man sich für eine bestimmte Sache oder spezielle Kurse interessiert, weil es das nicht an der eigenen Uni gibt. Das ist ja bei mir nicht so (sonst hätte ich eine andere Uni ausgewählt...) ich wollte ja nach Spanien, um die Sprache besser zu lernen. Deshalb hatte ich das Gefühl, das Studium an der Hochschule ist nur Mittel zum Zweck, was mich ein wenig unzufrieden machte. Denn die Dinge, die ich unimäßig für mich und meine nächsten Semester machen will (Schupra, Geige..) kann ich auch zu Hause machen, da muss ich nicht unbedingt in Spanien sein. Und in Mainz könnte ich die Seminare mit meinen Freunden zusammen belegen und die Prüfungen zeitgleich machen und nicht erst später... Nunja, da hatte ich ganz schöne Zweifel, ob ich hier bin, weil ich gehört hatte, dass es bestimmt eine tolle Erfahrung wäre, oder weil ich es selbst will.

Auch wenn es schwer war, sagte ich mir aber alle paar Minuten. “Jetzt wart doch erstmal ab”. Denn ich kenne die Kurse und die anderen Leute an der Hochschule ja noch gar nicht und ich denke, dass es anders ist, wenn alles organisiert ist und das Semester erstmal begonnen hat.

Die Unterstützung von zu Hause ist auf jeden Fall großartig, das skypen tat gut.

Danach raffte ich mich doch noch auf, und überlegte, was ich noch machen könnte, nachdem eine Bewerberin für das dritte Zimmer in unserer WG zu Besuch war, und entschied mich, den Sonnenuntergang beim Templo de Debod anzusehen. Vorher kam ich am Plaza de Espana vorbei, auf dem das Monument des Cervantes steht mit Don Quijote, Sancho Panza und hinter ihnen ihr Autor Cervantes.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Das Wetter tat sein Bestes und der Sonnenuntergang war toll zu beobachten!







4 Kommentare:

  1. och menno, jetzt ist schon wieder Ende Gelände, ich war grad so schön am lesen und hätte jetzt gerne noch weitergelesen. Na dann eben das nächste Mal.

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    1. Kannst oben weiterlesen, hast du nur noch nicht gesehen! :-)

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  2. Coole Fotos! Also eher warm so schön sonnenuntergangig.

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    1. Ja, das ging noch mit T-Shirt. Inzwischen ist es richtig Winter :-).

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Genau, gib mal deinen Senf dazu ab! :-)